Korrosionsfragen in der chemischen Technik

Leiter des Arbeitskreises: Dr. Karl-Günther Schütze, Evonik Technology & Infrastructure GmbH, Hanau                                     
                                 

Der Arbeitskreis wurde am 12.12.2001 in Frankfurt im Haus der DECHEMA e.V.  von verschiedenen Vertretern der chemischen Prozessindustrie gegründet. Er versteht sich als Plattform der chemischen Industrie zum Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie zum Vorgehensabgleich in Werkstoff- und Korrosionsfragen.


Ziele des Arbeitskreises:

  • Erfahrungsaustausch in der Schadensbewertung, Werkstoffanwendung in Chemieanlagen
  • Erstellung übergreifender Standards, z. B. Handhabung und Verarbeitung von Sonderwerkstoffen
  • Erfahrungs- und Ergebnisaustausch bei neuen Werkstoffen und Korrosionsschutzsystemen
  • Klärung von Schnittstellenfragen in Regelwerken (z. B. Druckgeräterichtlinie und Betriebssicherheitsverordnung)


Zu den letzten Sitzungen des Arbeitskreises wurden Themen u.a. Themen wie Schäden durch Druckwasserstoff, Anwendungen der Schallemissionsanalyse bei Inspektionen und neue Werkstoffe für die Nasskorrosionsanwendung vorgestellt. Weitere Schwerpunkte der zukünftigen Arbeiten sollen u.a. auf der industriellen Kühlwasserbehandlung, dem Säureschutzbau und dem weiten Kreis von Oberflächenbehandlungsverfahren von nichtrostenden Stählen und Nickelbasiswerkstoffen sein.

 

Die nächste Sitzung findet am 30. November 2017 im DECHEMA-Haus, Frankfurt am Main statt.